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Bauen und Umwelt
Wer baut, greift in die Umwelt ein – zweifellos. Zwischen Bauen und Umwelt wird es immer zu Spannungsverhältnissen kommen. Durch umweltverträgliches Bauen kann die Beeinträchtigung der Umwelt aber entscheidend minimiert werden.
Bereits bei der Bauleitplanung durch die Gemeinde wird ein landschaftsgerechtes Bauen sichergestellt. Naturschutzgebiete, Gewässer, Pflanzen und Tiere werden bei der Ausweisung von Baugebieten berücksichtigt und geschützt.
Umweltverträglich bauen
Sie haben zahlreiche Möglichkeiten, umweltverträglich zu bauen und den Grundstein für eine spätere energiebewusste Nutzung Ihres Hauses zu legen. Zum einen schonen viele moderne Bautechniken und Baustoffe die Umwelt in entscheidendem Maße. Zum andere lohnen sich höhere Investitionen durchaus angesichts der gesparten Energiekosten – und das Monat für Monat, Jahr für Jahr. Abgesehen vom Geld sollte der verantwortungsvolle Umgang mit "unserer Umwelt" einen hohen Stellenwert im Bewusstsein eines jeden haben.
Umweltverträgliche Produkte zeichnen sich durch eine positive Gesamtökobilanz aus. Bewertet werden dabei alle Auswirkungen und Emissionen von der Gewinnung der Rohstoffe über den Herstellungsprozess, den Transport, den Einbau, den Einbauzeitraum und der Haltbarkeit bis hin zur Entsorgung oder Wiederverwertung und -verwendung.
Weitere Informationen:
- Fachagentur Nachwachsende Rohstoffe (FNR)
- Internationaler Verein für zukunftsfähiges Bauen und Wohnen – natureplus
- Kompetenzzentrum Bauen mit Nachwachsenden Rohstoffen (KNR)
Energiesparendes Bauen ist bereits aus Kostengründen für den verantwortungsvollen wie wirtschaftlich denkenden Bauherrn ein Muss. Wohnkomfort hoch und Energieverbrauch gering sollte die Maxime heißen! Hier ein paar Tipps:
- Durch die Lage und Ausrichtung des Hauses zum Sonnenverlauf, die Größe der Fenster und die Anordnung der Räume, in denen Sie viel oder wenig Wärme brauchen, können Sie Ihren Energiebedarf beeinflussen. Dabei muss beachtet werden, dass auch baurechtliche Vorgaben bestehen könnten.
- Jede Verbesserung des Wärmeschutzes (Wände, Dach, Fenster) hat einen geringeren Wärmebedarf zur Folge und ermöglicht eine kleinere Heizungsanlage mit geringerem Energieverbrauch.
- Der Wahl der Heizungsanlage kommt eine besondere Bedeutung bei den ausgestoßenen Emissionen und den Kosten für den Betrieb zu. Dabei ist der Wirkungsgrad und der gewählte Brennstoff entscheidend. Die Nutzung erneuerbarer Energien (Solaranlagen, Holzheizungsanlagen) schont zum einen die Umwelt und sorgt zum anderen für eine positive Energiebilanz Ihres Hauses.
- Die Heizungs- und Warmwasseranlage muss selbstverständlich im Betrieb korrekt eingestellt, regelmäßig gewartet und richtig benutzt werden.
Weitere Informationen und Beratung
Das Sächsische Staatsministerium für Umelt und Landwirtschaft bietet in seinem Portal "Klima in Sachsen" umfangreiche Informationen zum Thema Klimaschutz in Sachsen, zur Nutzung erneuerbarer Energien und zur Energieeffizienz von Gebäuden.
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Klima in Sachsen
Sächsisches Staatsministerium für Umwelt und Landwirtschaft
Die Sächsische Energieagentur (SAENA) ist das sächsische Kompetenz-, Beratungs- und Informationszentrum zu allen Fragen rund um das Thema Energie.
Kostenloser Energie-Check!
Die Deutsche Bundesstiftung Umwelt (DBU) hat in Zusammenarbeit mit dem Handwerk und weiteren Akteuren die Kampagne "Haus sanieren – profitieren" aufgelegt. Auch in Sachsen beteiligen sich zahlreiche Handwerksbetriebe, so dass Sie als Besitzer eines Ein- oder Zweifamilienhauses diese wertvolle Möglichkeit nutzen können.
Ein fachkundiger Handwerker Ihrer Wahl kommt für einen ersten Energie-Check kostenlos und unverbindlich zu Ihnen ins Haus. Er prüft den Zustand Ihres Hauses und gibt wichtige Hinweise, wo und wie Sie Energie und Kosten sparen können.
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Haus sanieren – profitieren
Deutsche Bundesstiftung Umwelt
Die Energieeinsparverordnung
Die Energieeinsparverordnung (EnEV) enthält bestimmte Grenzwerte, welche Sie beim Bau eines Hauses einhalten müssen. Nach dieser wird für jeden Neubau ein Primärenergiebedarf ermittelt und ein Energieausweis ausgestellt. Bestimmte Bauteile oder Anlagenarten wirken sich dabei besonders positiv aus, andere eher weniger. Durch diese Art der Berechnung wird ein bestimmter Grad an Energieeinsparung bei Neubauten sichergestellt und gleichzeitig dem Bauherrn Spielräume bei der Wahl der haustechnischen Anlagen und Gestaltung des Hauses gelassen.
Weitere Informationen:
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Energieausweis
Amt24-Informationen -
Verordnung über energiesparenden Wärmeschutz und energiesparende Anlagentechnik bei Gebäuden (Energieeinsparverordnung – EnEV)
juris Bundesrecht
Freigabevermerk
Sächsische Staatskanzlei, Redaktion Amt24. 20.01.2014